Definition und Zweck:
Ein Puffer (Buffer) ist ein temporärer Speicherbereich (oft im Arbeitsspeicher), der zur Zwischenlagerung von Daten während der Datenübertragung oder -verarbeitung dient. Der Hauptzweck ist der Ausgleich von Geschwindigkeits- oder Zeitasymmetrien zwischen dem sendenden und dem empfangenden Prozess oder Gerät.
Wenn ein sendendes Gerät schneller Daten produziert, als das empfangende Gerät sie verarbeiten kann, verhindert der Puffer einen Datenverlust, indem er die überschüssigen Daten zwischenspeichert.
Anwendungsbereiche in der Automatisierung:
- Datenübertragung und Netzwerke:Feldbusse und Netzwerkkarten verwenden Puffer, um eingehende und ausgehende Daten zu speichern und den Datendurchsatz zu stabilisieren.
- Protokollkonvertierung: Ein IoT Gateway puffert Daten, die von einer SPS stammen und für die Cloud bestimmt sind, um eine zuverlässige Weiterleitung zu gewährleisten.
- Steuerung: In der SPS dienen Puffer zur Speicherung von Messdatenerfassung (DAQ)-Serien oder zur Zwischenablage von Zeichenketten (STRING) für Kommunikationszwecke.
- Druck- und Dokumentenverwaltung: Druckaufträge werden gepuffert, um den schnellen Ablauf der Steuerung vom langsameren Druckprozess zu entkoppeln.
Ein gut dimensionierter Puffer ist entscheidend für die Performance und Zuverlässigkeit asynchroner Kommunikationsprozesse.
→ Siehe auch: Datenübertragung, Speicher, Protokollkonvertierung, IoT Gateway, STRING, Performance

