Definition und Zweck:
Die Performance (Leistungsfähigkeit) ist ein Maß dafür, wie schnell und effizient ein Automatisierungssystem, eine Maschine oder eine Komponente eine bestimmte Aufgabe ausführen kann. Sie ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für alle Komponenten in der Steuerungs- und Regelungstechnik.
Die Performance wird durch Metriken wie Zykluszeit, Latenz, Datenrate und Rechengeschwindigkeit (Multi-Core-Architektur) quantifiziert. Eine hohe Performance ist die Voraussetzung für Echtzeitfähigkeit und Determinismus.
Faktoren und Bereiche:
- SPS/IPC: Prozessorleistung, Arbeitsspeicher-Geschwindigkeit und Effizienz des Betriebssystems (OS).
- Antriebstechnik: Beschleunigung, Drehzahlregelung-Dynamik und Drehmoment-Lieferung (Servomotor, ACOPOS).
- Kommunikation: Bandbreite, Latenz und Effizienz des Protokolls (EtherCAT).
- Software: Effizienz des SPS-Programmcodes (Compiler, Assembler).
Die Steigerung der Performance führt direkt zur Effizienzsteigerung und zur Erhöhung der Produktivität.
→ Siehe auch: Determinismus, Latenz, Effizienzsteigerung, Zykluszeit, Multi-Core-Architektur, Industrie-PC (IPC)

