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Merker Definition im Glossar von SPS-Profis.de

Definition und Funktion:
Ein Merker (engl. Marker, Memory Bit/Word/DWord) ist ein spezieller, interner Speicherbereich in einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS), der dafür verwendet wird, Zwischenergebnisse, Flags, Zustände oder Steuerungsinformationen zu speichern, die nicht direkt mit physikalischen Ein- oder Ausgängen verbunden sind. Merker haben keine direkte physikalische Verbindung nach außen.

Merker dienen als „Gedächtnis“ des SPS-Programms und ermöglichen die Implementierung komplexer Logiken, die über die reine Verknüpfung von Ein- und Ausgängen hinausgehen.

Typen von Merkern:
Merker können verschiedene Größen haben, die den grundlegenden Datentypen entsprechen:

  • Merkerbits (M): Speichern einen einzelnen Booleschen Zustand (0 oder 1). Dies ist die kleinste Einheit (z.B. M10.0 für Bit 0 in Merkerbyte 10).
  • Merkerbytes (MB): Speichern 8 Bits.
  • Merkerwörter (MW): Speichern 16 Bits (2 Bytes).
  • Merkerdoppelwörter (MD): Speichern 32 Bits (4 Bytes).

Die Adressierung von Merkern ist herstellerspezifisch (z.B. M-Bereich bei Siemens).

Relevanz in der SPS-Programmierung:
Merker sind unverzichtbar für die Implementierung fast jeder komplexeren SPS-Logik:

  • Zwischenergebnisse: Speichern von Ergebnissen aus Teilberechnungen oder logischen Verknüpfungen, die später im Programm wiederverwendet werden.
  • Zustandsflags: Anzeigen des aktuellen Zustands eines Maschinenteils (z.B. „Motor_läuft“, „Alarm_aktiv“, „Handbetrieb_gewählt“).
  • Steuerung von Sequenzen: Merkerbits können verwendet werden, um den Fortschritt in einer Schrittkette oder einem Zustandsautomaten zu verfolgen.
  • Austausch zwischen Programmteilen: Als Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen verschiedenen Organisationsbausteinen (OBs), Funktionen (FCs) oder Funktionsbausteinen (FBs).
  • Temporäre Puffer: Für kurze Speicherung von Daten.

Remanenz: Merker können oft als remanent (retentive) deklariert werden. Das bedeutet, ihre Werte bleiben auch nach einem Spannungsausfall oder SPS-Neustart erhalten, was für Zählerstände oder Konfigurationsflags wichtig ist.

Merker sind ein grundlegendes Konzept der SPS-Programmierung, das die Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Steuerungslogik erheblich erweitert.

→ Siehe auch: Variable, Bit, Byte, Wort (Word), Doppelwort (Double Word, DWord), Remanenz, SPS-Programmierung

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