Berufsbild und Aufgaben:
Ein/e Ausbilder/in für Automatisierungstechnik ist eine Fachkraft, die für die Planung, Durchführung und Betreuung der praktischen und theoretischen Ausbildung von Auszubildenden in Berufen der Automatisierungsbranche zuständig ist. Dies betrifft typischerweise Berufe wie Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, Mechatroniker/in oder Industriemechaniker/in mit Automatisierungsschwerpunkt.
Die Aufgaben eines Ausbilders/einer Ausbilderin sind vielfältig:
- Vermittlung von Fachwissen: Theoretische Grundlagen der Automatisierungstechnik, SPS-Programmierung, Antriebstechnik, Sensorik, etc.
- Anleitung praktischer Fertigkeiten: Schulung an realen Maschinen, Anlagen und Automatisierungskomponenten, Verdrahtung, Fehlersuche, Inbetriebnahme.
- Erstellung von Ausbildungsplänen: Anpassung der Inhalte an die betrieblichen Anforderungen und die Lehrpläne.
- Leistungsbeurteilung: Bewertung des Lernfortschritts und der praktischen Fähigkeiten der Auszubildenden.
- Prüfungsvorbereitung: Unterstützung der Auszubildenden bei der Vorbereitung auf Zwischen- und Abschlussprüfungen.
- Betreuung und Motivation: Individuelle Unterstützung der Auszubildenden bei Lernschwierigkeiten und persönlichen Herausforderungen.
Qualifikationen:
Für diese Position ist in der Regel ein abgeschlossenes Ingenieurstudium (z.B. Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Mechatronik, Informatik) kombiniert mit langjähriger Berufserfahrung in der industriellen Automatisierung und idealerweise auch in der Unternehmensberatung erforderlich. Ausgeprägte analytische, kommunikative und strategische Fähigkeiten sind ebenfalls entscheidend. Erfolgreich abgelegte Ausbilder-Eignungsprüfung (AEVO) ist oft eine Voraussetzung.
Ausbilder spielen eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung des Fachkräftenachwuchses in der Automatisierungsbranche und tragen dazu bei, dass zukünftige Generationen von Spezialisten gut ausgebildet sind.
→ Siehe auch: SPS-Profis.de, Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, Mechatroniker/in

